„Von unten nach oben, Drehung um 180 Grad.“

You are here: Home / Yogastunden / „Von unten nach oben, Drehung um 180 Grad.“

„Von unten nach oben, Drehung um 180 Grad.“

Yoga online am 13.07.21:

Ankommen auf der Matte. Dein Po schiebt sich in den Boden. Gegen diesen Druck richtet sich dein Körper auf. Bewußt atmest du erweiternd in deinen Innenraum. Der gedachte Silberfaden justiert dein Kronenchakra. Lege deinen Fokus auf den Herzraum. Ein Tor, welches sich zu den Seiten öffnet, aufbricht, zum Himmel strebend. Die Wirbelsäule wölbt sich ein wenig. Das Herz bereit zu empfangen.

Ong namo guru dev namo….

Wir drehen uns heute buchstäblich um. Stülpen das Innere nach außen. Stehen Kopf.

Perspektivenwechsel! Tief im Keller, in alten Schachteln und Kartons finden sich manchmal wertvolle Schätze. Längst vergessen, verstaubt, holst du sie ans Licht! Vielleicht sind es Erinnerungen aus der Kindheit, magische Momente, die irgendwann vergessen wurden. Keinen richtigen Platz in der Welt, wie sie zu funktionieren schien, fanden. Deine wertvollen Schätze, heute wichtiger denn je.

Manchmal müssen wir die Dinge ordentlich durchrütteln, damit sie sich vom Boden lösen und uns in die Hände fallen. Wir beginnen mit kräftigen Stampfen auf dem Boden. Jede Zelle wird erschüttert bis ins Mark. Um weiter lösende und transformierende Kräfte anzuregen, machen wir die Löwenatmung. Bleibe dabei im Stand, strecke die Arme im V über den Kopf und spreize deine Finger.

Immer wieder spüren wir dem Energiefluss nach. Durch sanfte fließende Aktivität, bewegen wir Prana unsere Lebensenergie. Daraus formen wir mental einen goldenen Energieball vor unserer Körpermitte. 180 Grad wendest du dich nach hinten und schöpfst aus deinem vielleicht verloren gegangenen Schatzkästchen. Diesen Anteil fügst du in deinem Energieball ein, wie bei einer Töpferarbeit;-) Ganz, rund, heil, verzierend.

Auf dem Boden in Rückenlage stellst du deine Fußsohlen auf und beginnst in kleinen Bewegungen, dein Becken vor (einatmend) und zurück (ausatmend) zu schieben. Nach einer Weile lässt du die Bewegung größer werden. D.h. die Wirbelsäule rollt mehr und mehr auf. Vielleicht gibt es für dich gefühlt einen Anhaltspunkt, bei dem du ein wenig bleiben magst. Rolle weiter in deinem Rhythmus, bis zum höchsten Punkt den du erreichen kannst. Die Arme kommen dazu. Aufrollend über den Kopf gestreckt. Ausatmend kommen sie entspannt neben dem Körper zur Ruhe. Nun wechselst du während der Bewegung zusätzlich auf die Zehenspitzen. Die Arme schieben sich unter den gewölbten Rücken und die Hände verschränken sich. Die Schultern ziehen zueinander. Halten und dann langsam abrollen und entspannen. Spüre nach.

In der Banane dehnst du dich zu den Seiten. Ziehst dann die Knie zu dir ran und bringst die Nase dazwischen. Im Wechsel schiebst du die Knie von dir weg in deine Hände und legst den Kopf ab.

Knie wie ein X zusammen sinken lassen und entspannen. Es folgen eine aktive Massage des unteren Rückens, Drehungen und Dehnungen des oberen Rückens und der Hüfte, sowie eine integrierte Armbewegung zur Entspannung der Brustmuskulatur.

Dann lassen wir den Kopf vollkommen los, verlieren das Gefühl von unten und oben mit den Vorbeugen. Dabei chanten wir den Laut „Ha“ aus der Tiefe deines Herzens gehaucht.

Danach steht alles Kopf im Schulterstand. Spüre den Rückfluss in deinem Körper. Perspektivenwechsel! Von unten nach oben. Die Schätze aus deiner Tiefe. Erlaube dir das Ankommen, das was du fühlst.

In der Zange spüre das EINSsein. Chante „God and me, me and god are one“ oder das, was dir gerade kommt im göttlichen BewußtSein, welches du bist.

Erde deine Körperrückseite ganz sachte in der Tiefenentspannung. Heute in Stille.

Nach den Aufwachschritten besingen wir in einer Celestial Communication das Licht deiner SeeleI am the light of my soul“…..

Sat Nam! Verneige dich vor dir selbst & deinem wertvollen SEIN.

Dein Kommentar

Your email address will not be published.