„Es fällt auf mich zurück, ich kreiere.“

You are here: Home / Yogastunden / „Es fällt auf mich zurück, ich kreiere.“

„Es fällt auf mich zurück, ich kreiere.“

Yogastunde online am 25.05.2021:

Ankommen in deinem Raum. Gedankenbilder vorüberziehen lassen. Verwurzelung der Erde unter dir spüren. Alle knöcheren Strukturen in dir: Skelett, Schädel, Zähne. In Kiefer- & Nebenhöhlen spüren. Wie fühlt es sich dort an? Spürst du Druck oder gleitet der Atem frei.

Fokus Brustraum, Herzgegend. Fühlt es sich leicht oder schwer an? Atme durch die Ummantelung deines Herzens, das Perikard. Weiter in den Blutkreislauf bis in jedes Äderchen. Über die Haut atmest du nach außen in den Wohnraum, indem du sitzt. Füllst ihn mit deinem Atem, Atma… Lebensenergie. Diese Fülle deines Pranas gibt dir Resonanz, bestärkt dich, dein Sein.

Einstimmen & das Schutzmantra sprechen.

„Es fällt auf mich zurück, ich kreiere.“ Die Intention für die heutige Stunde. Was macht sie mit dir?

In der Schmetterlingpositon machst du deine Flügelschläge. Flirrig, kraftvoll, leicht oder dynamisch. Probiere aus, was sich für dich stimmig anfühlt. Im Anschluß läßt du den Kopf nach unten hängen, Wirbelsäule wird rund. Du sinkst in dich hinein. Es fällt auf mich zurück, ich kreiere.

Es folgt eine Übung mit gespreizten Beinen. Wie passt sich dein Atem an die Bewegung an?

In der Krähe hälst du inne. Spürst Druck/Gegendruck über Hände & Arme. Das Herz darf sich entspannen.

Ich erzähle eine kleine Geschichte aus meiner Erfahrung zum Thema. Manchmal haben wir das Gefühl gegen Widerstände anzurennen. Doch vielleicht ist der Widerstand etwas, was auf dich zurückfällt. Durch eine andere Betrachtungsweise, entsteht ein neues Gefühl. Du mußt nicht mehr dadurch, ein Ziel anvisieren. Nimm die Kraft war, die auf dich zurückfällt, nimm sie ganz in dich auf. Und dann gestalte aus dieser Kraft heraus.

Wir kreieren Moves aus dem Sonnengruß heraus. Dabei schützen und öffnen wir immer wieder unser Herz. Finden dort unsere Balance. Kraftvoll stärken wir unser Nervensystem mit der Durchhalteübung im Dreieck (herabschauender Hund).

Mit Kopfkreisen entspannen wir Schulter- und Nacken. Es fällt auf mich zurück, ich kreiere.

Zur Stimulation der Feuerenergie und einer klaren Sicht, folgt eine Meditation. Sie läßt uns die Unbegrenztheit, unserer schöpferischen Kraft erkennen.

Der Blick ist dabei offen, in die Ferne gerichtet. Die Hände sind in Gyan Mudra (Daumenspitzen & Zeigefinger berühren sich). Die Oberarme sind dabei parallel über dem Boden angewinkelt (seitlich, so dass sich der Brustraum öffnet). Dann führst du beide Hände zu den Augen. so dass sie eine Art Brille bilden. Diese von und weg Bewegung wechselt. Dabei denkst du einatmend Sa, ausatmend Ta, ein Na, aus Ma. Dieses Mantra beschreibt den Lebenszyklus, unendlich…Geburt, Leben, Tod, Wiedergeburt.

3-5 Minuten. Gegen Ende schneller werdend. Zum Abschluss auf dein Kronenchakra meditieren.

Die erhellende Stärke dieser Meditation nimmst du mit in den Bogenschützen. Unterstützen kannst du diese Qualität durch den Feueratem. Das Feuer reinigt und transformiert. Es strebt zum Himmel und ist nicht gebunden an die Erdanziehung.

In Anlehnung an den morgigen Vollmond im Schützen;-)

Wir beenden mit dem sunshine song und 3mal Sat Nam.

Feedback:

„Lieben Dank für gestern, liebe Silke- hat mich zur Ruhe kommen lassen, denn ich fühle mich seit vielen Tagen so ruhelos…Manchmal habe ich garnicht „mitgeübt“ (hole ich heute nach!)- sondern nur deiner Stimme gelauscht 🙂 und bei der Tiefenentspannung bin ich glatt eingeschlafen.“

„Ich hatte schon ein bisschen schlechtes Gewissen, da es mir gestern auch so ergangen ist. Ich habe mich auch auf die Meditation und Tiefenentspannung konzentriert und bei den Übungen etwas gefaulenzt. Ich habe den Eindruck, dass mir die Sonne ganz arg fehlt, bei Regen fehlt mir manchmal die Energie. Ich habe dir sehr gerne zugehört und bin anschließend in einen erholsamen Schlaf gefallen.“

Dein Kommentar

Your email address will not be published.