„Alles was ich ablehne, darf frei fließen.“

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„Alles was ich ablehne, darf frei fließen.“

Yogastunde online am 18.05.21:

Nehme dich wahr auf deinem Platz, den du dir für deine Yogstunde ausgewählt hast. Was bewegt sich in dir? Das Erlebte vom Tag, Gedanken, Empfindungen. Was läßt du jetzt los, was möchtest du vielleicht mit in die Stunde nehmen? Was macht sich jetzt in deinem Körper bemerkbar, wenn du zur Ruhe kommst? Rastlosigkeit? Schmerz? Beruhige deinen Körper, leg liebevoll die Hand auf die Stellen, die deine Aufmerksamkeit brauchen. Vieles darf einfach geschehen.

Wir stimmen uns ein, öffnen deinen Raum, den der Gruppe und verbinden uns mit dem universellen Bewußtsein.

Im Stand beginnen wir mit Übungen, die über einen Impuls den gesamten Körper integrieren. Pulsieren, Herzöffnung, die Erde umrunden, fließende Bewegungen von Geben & Nehmen, sind Bestandteile davon.

In Rückenlage steigen wir mit einer Sequenz ein, die dein Nervensystem ausbalanciert. Du streckst deinen rechten Arm über den Kopf, hebst ihn leicht über den Boden an, ebenso dein linkes Bein. Mit der linken Hand, verschließt du das rechte Nasenloch. Atme tief und lang durch das linke Nasenloch. 1-2 Minuten, dann entspanne. Spüre den Unterschied. Wechsel dann die Seiten. Spüre nach.

Mental verbinden wir uns dabei mit dem heutigen Thema: „Alles was ich ablehne, darf frei fließen.“

Wie wirkt das auf deinen Körper, deine Zellen? Was machen diese Worte mit dir? Ohne es über den Verstand aufzunehmen. Gibt es eine Reaktion? Ein Berührungspunkt? Immer wieder werden wir heute diesen Satz sprechen, wie ein Mantra.

Es folgen Bewegungen, die Cranio- Sacral (vom Kreuzbein bis zum Schädel) deinen Körper mobilisieren. Wir beginnen mit der Schulterbrücke, kippen das Becken und rollen achtsam die Wirbelsäule nach oben auf. Wirbel für Wirbel gehen wir wieder zurück, bis das Kreuzbein satt auf dem Boden liegt. Rhythmisch begleitet durch den Atem. Nun kommen die Arme dazu, hinter den Kopf. Auf und ab synchron mit der Bewegung. Die Füße steigen in den Flow mit ein. Zehenspitzen, senken usw. Wir gewinnen an Fahrt und mit dem nächsten Schwung gehst du in die Aufrichtung, streckst die Beine und läßt den Oberkörper vorne über sinken. Bleibe dabei und finde deinen eigenen Move. Dynamisch, kraftvoll, entspannt.

Mit gestützten unterem Rücken, gehen wir ins Rad fahren und wechseln die Etage nach oben in den Schulterstand.

Loslassen entspannen, sich den Körper an die Unterlage anpassen lassen. Mantra:„Alles was ich ablehne, darf frei fließen.“ Dann noch ein paar Mal die Knie anziehen und die Nase dazwischen stecken. Nun auf der Wirbelsäule vom Steiß bis zum Schädelknochen vor & zurück rollen.

Wieder oben im einfachen Sitz angekommen, legst du die Handflächen wie einen Spiegel aneinander und schaust hinein. Du beginnst symbolisch zum Mantra von Tina Malia „Moola Mantra“ Wasser zu schöpfen. Deine Kopfhaut berührst du mit den Fingerspitzen und läßt es sanft herunterfließen.

Wasser, wie der Regen der momentan im Außen sehr präsent ist. Hast du ihn satt? Als Projektion gesehen, was hast du in dir satt? Reinigung, Klarheit, was bringt der Regen hervor?

Um den letzten Streß, Druck aus dem System zu lösen, folgt die Bienenatmung Bhramari Pranayama. Halte dabei deine Zeigefinger auf die jeweiligen Ohrknorpel zwischen Wange & Ohrmuschel. Atme tief ein, während du ausatmest, drücke immer wieder leicht auf den Ohrknorpel und mache ein lautes summendes Geräusch wie eine Biene. Versuche eine höhere Tonlage zu finden und die Vibration im Inneren wahrzunehmen. Atme wieder tief ein und wiederhole den Vorgang 6-7 Mal.

Zum Schluß öffnen wir unser Herz nochmal in einer Variante der Brücke. Der Kopf gleitet dabei nach hinten. Wechselnd im Flow, strecken wir die Beine und senken den Oberkörper.

Und jetzt sinke in deine wohlverdiente Tiefenentspannung mit Ya Devi (Deep Relaxation) von Edo & Jo.

May the long time sun shine upon you, all love surround you and the pure light within you, guide your way on……

Feedback:

„Guten Morgen, ich war so tiefenentspannt, dass ich eingeschlafen bin.“

„Ich habe auch sehr gut geschlafen, ich glaube die Übungen fürs Nervensystem tun mir besonders gut.“

„Mich haben die Übungen gestern wunderbar geerdet. Ich war heute morgen so ausgeruht, dass ich schon vor dem Wecker wach war.“

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